Bevölkerungsschutz muss inklusiv gedacht werden, weil in Krisensituationen alle Menschen den gleichen Anspruch auf Schutz und Unterstützung haben. Barrieren in der Kommunikation, der Evakuierung oder dem Zugang zu Notfallressourcen können für viele Menschen lebensgefährlich sein, wie es beispielsweise die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal gezeigt hat.
Ein inklusiver Bevölkerungsschutz stellt sicher, dass Warnsysteme barrierearm sind, Notfallpläne vielfältige Bedürfnisse berücksichtigen und Rettungskräfte entsprechend geschult sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Schutz der Bevölkerung wirklich alle Menschen einbezieht und marginalisierte Gruppen strukturell mitgedacht werden.
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Aksel Leimbach: