Veranstaltung: | Landesparteitag S-H April 2025 |
---|---|
Tagesordnungspunkt: | 5. Anträge |
Antragsteller*in: | Dennis Bluhm (KV Stormarn) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 05.03.2025, 08:20 |
A2: Lebenswelten-Offensive – Anstoß für eine starke Gesellschaft
Antragstext
Lebenswelten-Offensive – Anstoß für eine starke Gesellschaft
Der Ball liegt auf dem Punkt, die Parteimitglieder sind fokussiert und das Spiel
wird gleich angepfiffen. Jetzt gilt es, unsere Chancen zu nutzen! Mit der
Lebenswelten-Offensive starten wir unseren konkreten Vorstoß auf
gesellschaftliche Herausforderungen und spielen gezielt die Stärken des
organisierten Sports aus. Sportvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen
sind unsere Spielmacher*innen für Demokratie, Nachhaltigkeit und soziale
Gerechtigkeit. Gemeinsam gehen wir in die Offensive, um Menschen in ihren
Lebenswelten abzuholen, Vereine als Partner zu gewinnen und unsere politischen
Ziele in die Praxis umzusetzen. Lasst uns also gemeinsam auf dem Spielfeld
zeigen, wie wir diese Offensive zum Erfolg führen!
Strategiepapier zur Lebenswelten-Offensive: Zivilgesellschaft und Sport als
Drehscheibe der Parteiziele
1. Einleitung Die Zivilgesellschaft und insbesondere der organisierte Sport
spielen eine zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die
Demokratiebildung und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Mit der
Lebenswelten-Offensive soll eine gezielte Strategie entwickelt werden, um
Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen und Sportstrukturen als
Multiplikatoren für die politischen Ziele der Partei zu gewinnen.
2. Ziele der Lebenswelten-Offensive
- Demokratische Werte stärken: Förderung von Mitbestimmung, Partizipation
und Engagement durch gezielte Zusammenarbeit mit Vereinen und
Sportverbänden.
- Nachhaltigkeit und Klimaschutz verankern: Sportstätten als ökologische
Vorbilder etablieren und zivilgesellschaftliche Organisationen für
klimafreundliche Maßnahmen sensibilisieren.
- Soziale Gerechtigkeit und Inklusion fördern: Zugang zu Sport- und
Freizeitangeboten für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht
oder sozialem Status.
- Zivilgesellschaftliche Organisationen als Partner gewinnen: Vereine und
Ehrenamtliche sollen als Akteure politischer und gesellschaftlicher
Veränderung einbezogen werden.
3. Strategie zur Ansprache und Einbindung zivilgesellschaftlicher Organisationen
- Dialogformate etablieren: Regelmäßige Foren mit Vereinen, Verbänden und
Initiativen zur Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmen.
- Finanzielle und strukturelle Unterstützung: Abbau bürokratischer Hürden
für Vereine und bessere steuerliche Förderung gemeinnütziger Initiativen.
- Bildungsoffensive für Engagement: Schulungsangebote für Ehrenamtliche zu
Demokratie, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit.
- Digitale Vernetzung fördern: Plattformen zur besseren Koordination von
Initiativen und Vereinen schaffen. Bestehende Formate müssen sichtbarer
gemacht werden.
4. Der organisierte Sport als Drehscheibe der Umsetzung
- Sportvereine als gesellschaftliche Akteure stärken: Förderung von
nachhaltigen Vereinskonzepten und demokratischer Beteiligung im Sport.
- Sportstätten als Orte der Begegnung nutzen: Ausbau und Förderung von
Sportstätten als Anlaufstellen für gesellschaftlichen Austausch.
Sogenannte "Dritte Orte" etablieren.
- Kooperation mit Schulen und Jugendeinrichtungen: Verzahnung von Sport,
Bildung und Demokratiebildung. Nicht nur "Projektitis" sondern den
Netzwerkgedanken in den Vordergrund stellen.
- Sportgroßveranstaltungen als Plattform nutzen: Nachhaltigkeits- und
Demokratieinitiativen sichtbar machen und als festen Baustein einfließen
lassen auf Veranstaltungen.
5. Umsetzung und nächste Schritte
- Einrichtung eines „Zivilgesellschafts- und Sportnetzwerks“ zur
Koordinierung der Maßnahmen. Das Lebenswelten-Netzwerk.
- Förderung lokaler Pilotprojekte zur Erprobung der Strategie als Engagement
Projekte in Sozialräumen z.B. über Ehrenamtskoordinator*innen.
- Darauf aufbauend, die enge Zusammenarbeit mit Kommunen zur Umsetzung der
Maßnahmen vor Ort.
- Evaluierung und kontinuierliche Anpassung der Strategie.
6. Fazit Die Lebenswelten-Offensive bietet die Chance, politische Ziele
praxisnah in die Gesellschaft zu tragen. Durch eine gezielte Zusammenarbeit mit
Vereinen und Sportstrukturen kann eine breite Wirkung erzielt und nachhaltige
Veränderungen in der Bevölkerung angestoßen werden. Probleme zu erkennen, sie im
Dialog zu forcieren und somit die Probleme konsequent anzugehen, werden Ängste
abbauen sowie rechte Parteien ihren Nährboden entziehen.
Ihr seid gefragt
Jetzt heißt es: Teamgeist zeigen und gemeinsam in die Offensive gehen! Damit
dieser Antrag behandelt wird, brauche ich eure Stimmen. Jede Unterstützung
zählt. Lasst uns gemeinsam die Chance nutzen, unsere Gesellschaft durch Sport
und Engagement positiv zu gestalten. Stimmt für einen progressiven Ansatz,
stimmt für die Lebenswelten-Offensive. Vielen Dank!
Antrag in leichter oder einfacher Sprache
Lebenswelten-Offensive – Gemeinsam stark werden
Der Ball liegt bereit, das Spiel beginnt bald. Jetzt müssen wir unsere Chance nutzen! Mit der Lebenswelten-Offensive machen wir einen großen Schritt nach vorne. Wir setzen auf die Kraft des Sports, um unsere Gesellschaft zu verbessern. Sportvereine und andere Gruppen helfen uns dabei. Sie setzen sich für Demokratie, Umwelt und Gerechtigkeit ein. Gemeinsam gehen wir nach vorne, holen die Menschen in ihrem Alltag ab und machen unsere Politik erlebbar. Lasst uns zusammen loslegen und diese Offensive zum Erfolg führen!
Strategiepapier zur Lebenswelten-Offensive: Vereine und Sport für unsere Ziele nutzen
1. Einleitung Vereine und Sportgruppen sind sehr wichtig für unser Zusammenleben. Sie bringen Menschen zusammen und helfen, unsere Gesellschaft stark zu machen. Mit der Lebenswelten-Offensive wollen wir gezielt mit Vereinen und Sportgruppen zusammenarbeiten. So können wir unsere politischen Ziele besser erreichen.
2. Ziele der Lebenswelten-Offensive
- Demokratie stärken: Menschen sollen in Vereinen mitentscheiden und sich für ihre Rechte einsetzen können.
- Klimaschutz und Umwelt schützen: Sportplätze und Vereinsräume sollen umweltfreundlicher werden.
- Gerechtigkeit und Vielfalt fördern: Jeder Mensch soll am Sport teilnehmen können – egal woher er kommt oder wie viel Geld er hat.
- Vereine als Partner gewinnen: Vereine und Ehrenamtliche sollen mitmachen, um unsere Gesellschaft besser zu machen.
3. Wie sprechen wir Vereine und Gruppen an?
- Gespräche und Treffen organisieren: Wir wollen uns regelmäßig mit Vereinen austauschen.
- Weniger Bürokratie: Es soll einfacher werden, finanzielle Hilfe für Vereine zu bekommen.
- Schulungen für Ehrenamtliche: Ehrenamtliche sollen lernen, wie sie für Demokratie, Umwelt und soziale Gerechtigkeit arbeiten können.
- Bessere digitale Vernetzung: Wir wollen eine Internet-Plattform, auf der sich Vereine besser vernetzen können.
4. Sport als wichtiger Partner für unsere Ziele
- Sportvereine als Vorbilder stärken: Sportvereine sollen nachhaltiger und demokratischer werden.
- Sportstätten als Treffpunkte nutzen: Sportplätze sollen Orte für Begegnung und Austausch sein.
- Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendzentren: Sport soll mit Bildung und Demokratie zusammengebracht werden.
- Große Sportveranstaltungen nutzen: Veranstaltungen sollen zeigen, wie wichtig Umweltschutz und Demokratie sind.
5. Umsetzung der Pläne
- Gründung eines Netzwerks aus Vereinen, Sportgruppen und Politik.
- Erste Projekte in Städten und Dörfern starten.
- Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden.
- Prüfen, ob die Maßnahmen gut funktionieren, und verbessern.
6. Fazit Mit der Lebenswelten-Offensive können wir unsere Ideen direkt in die Gesellschaft bringen. Durch die Zusammenarbeit mit Vereinen und Sportgruppen können wir viel bewirken. So können wir eine gerechtere, nachhaltigere und demokratischere Gesellschaft aufbauen.
Ihr seid gefragt!
Jetzt ist Teamarbeit gefragt. Lasst uns zusammen aktiv werden! Damit dieser Antrag bearbeitet wird, brauche ich eure Stimmen. Jede Stimme hilft. Lasst uns die Chance nutzen, unsere Gesellschaft durch Sport und Engagement besser zu machen. Stimmt für den Lebenswelten-Antrag. Vielen Dank!
Begründung
Unsere grüne Politik erfordert meistens viele Erklärungen, da wir die Schwere der Themen in ihrer Komplexität begreifen, aber an einer "einfachen Erklärung" immer öfters scheitern. Das narrativ der Verbotspartei, dürfen wir gerne selbstbewusst aufbrechen und gezielter in die Lebenswelten der Menschen eintauchen. Die Lebenswelten-Offensive soll ein konzentrierter Aufschlag zum Dialog sein, um Ängste zu begreifen und einfache Ansprache zu ermöglichen.
Unterstützer*innen
- Detlef Ziemann (KV Stormarn)
- Berit Funk (KV Stormarn)
- Aksel Leimbach (KV Stormarn)
- Uwe Hönke (KV Pinneberg)
- Andrea Eva Dreffein-Hahn (KV Pinneberg)
- Uta Brodersen (KV Pinneberg)
- Ann-Kathrin Tranziska (KV Pinneberg)
- Susanne Lohmann (KV Stormarn)
- Katrin Stange (KV Pinneberg)
- Sebastian Rautert (KV Pinneberg)
- Peer Lessing (KV Pinneberg)
- Hildegard Bedarff (KV Pinneberg)
- Christian Judith (KV Schleswig-Flensburg)
- Jan-Peer Koinecke (KV Pinneberg)
- Lukas Unger (KV Pinneberg)
- Markus Zipper (KV Lübeck)
- Melissa Sieber (KV Schleswig-Flensburg)
- Angela Tsagkalidis (KV Stormarn)
- Jasper Balke (KV Lübeck)
- Uta Röpcke (KV Herzogtum Lauenburg)
- Wiebke Garling-Witt (KV Stormarn)
- Annette Granzin (KV Ostholstein)
- Uta Bergfeld (KV Schleswig-Flensburg)
- Mathias Schmitz (KV Pinneberg)
- Markus Winkler (KV Schleswig-Flensburg)
- Martin Kolanus (KV Herzogtum Lauenburg)
- Sebastian Bonau (KV Schleswig-Flensburg)
- Reimo Schaaf (KV Ostholstein)
- Leonie Fischer (KV Pinneberg)
Kommentare