Veranstaltung: | Landesparteitag S-H April 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | 5. Anträge |
Antragsteller*in: | Landesvorstand GJSH (dort beschlossen am: 07.03.2025) |
Status: | Eingereicht |
Antragshistorie: | Version 3 |
A25 Neu-Ä1, 2: Eine Zukunft zu gewinnen
Antragstext
Eine Zukunft zu gewinnen
Als Partei verschreiben wir uns nach wie vor dem Ziel, für alle Menschen
Zukunftsperspektiven zu schaffen. Insbesondere für junge Menschen wollen wir
diese Perspektiven durch unsere Inhalte umzusetzen. Die Tatsache, dass wir so
nicht mehr wahrgenommen werden und jüngere Menschen anderen Parteien, darunter
auch extremen Kräften, ihr Vertrauen schenken, kann nicht spurlos an uns vorbei
gehen.
Im Bundestagswahlkampf haben wir in verschiedenen Bereichen unserer
Öffentlichkeitsarbeit gute Schritte unternommen. Jedoch ist die Frage wie junge
Menschen erreicht und für unsere Politik gewonnen werden können nicht nur eine
der Formate, sondern vor allem eine der Inhalte und der Interessen. Junge
Menschen müssen als Wähler*innengruppe ernst genommen werden. Dabei müssen wir
auch in unserem Selbstverständnis erkennen, dass dieseunterschiedlich denken,
unterschiedliche Prioritäten haben und dennoch gleich unter verschiedensten
Krisen leiden.Die Klimakrise, die Folgen der Corona-Pandemie, die
außenpolitische Lage sind nur einige von vielen weiteren Belastungen. Die Grüne
Partei muss dafürLösungen glaubwürdig vertreten können und kompromisslos in
ihren Forderungen für eine Zukunft streiten, die es zu gewinnen gilt.
Wir brauchen dafür eine Strategie
Um dieses Selbstverständnis unserer Partei zu verwirklichen müssen die
vergangenen Wahlkämpfe und insbesondere die Wahlanalyse zur Bundestagswahl auch
einen expliziten Fokus auf die jüngeren Menschen legen:
- Der Grüne Landesverbandund seine Gremien sollen genau damit beauftragt werden
und gemeinsam mit dem Bundesverband und der Grünen Jugend, auf Basis der
Erkenntnisse, eine mittel- und langfristige Strategie entwickeln, wie wir
Vertrauen unter jüngeren Menschen zurückgewinnen können. Diese Strategie wollen
wir bereitszur Landtagswahlin Schleswig-Holstein 2027 stehen.
- In dieser Strategie sollen Überschneidungen mit anderen Altersgruppen beachtet
werden, um Brücken zu bauen und die gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen
zugestalten bzw. zu nutzen.
- Die Grüne Jugend SH bleibt der Bildungs- und Vernetzungsort für junge
Menschen. Die
Kooperation zwischen GJ und Grünen soll hier idealerweise ausgeweitet werden,
insbesondere was das Engagement in Kreisverbänden, die Bildungsangebote,
Einbringung in der Kommunalpolitik oder bei bisher noch nicht vorhandenen
Doppelmitgliedschaften angeht.
Unterstützer*innen
- Vincent Schlotfeldt (KV Plön)
- Niklas Binder (KV Schleswig-Flensburg)
- Robert Wlodarczyk (KV Herzogtum Lauenburg)
- Malena Trede (LV Grüne Jugend Schleswig-Holstein)
- Ocean Renner (KV Nordfriesland)
- Sören Lerke (KV Pinneberg)
- Florian Juhl (KV Pinneberg)
- Lucas Hohan (KV Ostholstein)
- Ben Jasper Kasch (KV Pinneberg)
- Jesper Ole Berg (KV Lübeck)
- Lukas Unger (KV Pinneberg)
- Sebastian Bonau (KV Schleswig-Flensburg)
- Lenny Joe Christiansen (KV Ostholstein)
- Birgit Asmus-Mrozek (KV Steinburg)
- Jacqueline Kühl (LV Grüne Jugend Schleswig-Holstein)
- Melissa Sieber (KV Schleswig-Flensburg)
- Lorenz Mayer (KV Segeberg)
- Martin Kolanus (KV Herzogtum Lauenburg)
- Selke Harten-Strehk (KV Rendsburg-Eckernförde)
- Kalle Demmert (KV Lübeck)
- Sina Clorius (KV Schleswig-Flensburg)
- Uta Bergfeld (KV Schleswig-Flensburg)
- Kirsten Schaltenberg (KV Schleswig-Flensburg)
- Peer Lessing (KV Pinneberg)
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